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Beige Verlauf Hintergrund

🕊️🤍 Warum wir uns oft nicht an die ersten sieben Jahre unseres Lebens erinnern

Und wie wir die verlorene Zeit liebevoll zurückholen können


Geht es dir auch so, dass du dich an die ersten sieben Jahre deines Lebens kaum oder gar nicht erinnern kannst?


Viele Menschen erzählen, dass ihre Erinnerung erst irgendwo nach dem sechsten oder siebten Lebensjahr beginnt. Davor liegt ein Schleier. Vielleicht einzelne Bilder, vielleicht nur ein Gefühl – oder gar nichts.

Auch mir geht es so.

Und genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen. Nicht mit dem Kopf. Sondern mit dem Herzen.

Aus spiritueller Sicht ist dieses „Nicht-Erinnern“ kein Zufall, kein Defizit und schon gar kein Fehler. Es ist ein heiliger Übergang – zwischen Seele und Menschsein.


Die ersten Jahre: Noch zwischen den Welten

Wenn wir geboren werden, sind wir energetisch noch weit offen. Unsere Seele ist vollständig anwesend – und gleichzeitig noch stark mit ihrer Herkunft verbunden.

Ein kleines Kind lebt nicht linear.

Es denkt nicht in Geschichten, sondern in Feldern, Stimmungen, Eindrücken.

In den ersten Lebensjahren sind wir noch nicht vollständig „gelandet“.

Wir inkarnieren schrittweise.

Was wir erleben, wird deshalb nicht im rationalen Gedächtnis gespeichert, sondern:

  • im Körper

  • im Nervensystem

  • im Energiefeld

  • im Gefühl von Sicherheit oder Unsicherheit

Darum fehlt oft die klassische Erinnerung – aber nicht die Prägung.


🌙 Das siebte Lebensjahr als innere Schwelle

Viele spirituelle Lehren beschreiben das siebte Lebensjahr als eine Art Schwellenzeit.

Hier beginnt:

  • das stabile Ich-Bewusstsein

  • die stärkere Identifikation mit dem Körper

  • die Anpassung an Regeln, Sprache, Leistung

  • die Trennung zwischen Innenwelt und Außenwelt

Mit diesem Schritt zieht sich das weite Seelenbewusstsein ein Stück zurück. Nicht, weil es verloren geht – sondern weil es sich anpasst, um hier auf der Erde wirken zu können.

Die Erinnerung an die Zeit davor verblasst, weil sie aus einer anderen Bewusstseinsebene stammt.


🕊️ Vergessen als Schutz der Seele

Für viele Seelen war die frühe Kindheit energetisch intensiv.

Nicht immer durch sichtbare Dramen – sondern durch Überforderung, fehlende Resonanz oder ein Umfeld, das die Tiefe des Kindes nicht halten konnte.

Das Vergessen kann dann ein stiller Schutz sein:

  • vor zu früher Verantwortung

  • vor emotionaler Überladung

  • vor dem Gefühl, „falsch“ zu sein

Die Seele entscheidet:

Das trage ich nicht im Kopf.

Das bewahre ich im Innersten.


🌊 Erinnerung lebt im Gefühl, nicht im Bild

Viele Menschen sagen:

„Ich erinnere mich nicht – aber ich fühle etwas.“

Und genau hier liegt der Schlüssel.

Die ersten Jahre wirken weiter als:

  • Urvertrauen oder Wachsamkeit

  • Offenheit oder Rückzug

  • Nähe oder Vorsicht

Nicht erinnerbar. Aber lebendig.


🌟 Besonders häufig bei sensiblen und alten Seelen

Gerade feinfühlige, kreative oder spirituell offene Menschen berichten oft von dieser Erinnerungslücke.

Warum?

Weil ihre Seele sehr bewusst auswählt, was sie mitnimmt – und was nicht.

Und weil sie gelernt hat, nicht alles in Worte zu legen, sondern in Weisheit zu verwandeln.

Das Vergessen ist hier kein Verlust.

Es ist eine Form von innerer Intelligenz.


🌿 Wie wir die verlorene Zeit liebevoll zurückholen

Ohne sie erinnern zu müssen

Und hier kommt der wichtigste Teil:

Du musst dich nicht erinnern, um zu heilen.

Die Seele erinnert sich bereits.

Heilung geschieht nicht über Bilder – sondern über Beziehung.

1. Über den Körper

Der Körper trägt alles.

Sanfte Berührung, bewusster Atem, langsame Bewegung können Türen öffnen, die der Verstand nie gefunden hat.

. Über Gefühle ohne Geschichte

Wenn plötzlich Traurigkeit, Weite oder Sehnsucht auftauchen – bleib da.

Frag nicht „warum“, sondern:

Was brauchst du gerade?

3. Über Rituale und innere Zuwendung

Das innere Kind will nicht analysiert werden.

Es möchte gesehen, gehalten und ernst genommen werden.

Ein stiller Satz kann reichen:

„Ich bin da. Du bist nicht allein.“

4. Über kreative Ausdrucksformen

Malen, Schreiben, Singen, Gestalten – all das spricht die Sprache der frühen Jahre. Nicht korrekt. Aber wahr.

5. Über Vertrauen

Manche Türen öffnen sich nicht rückwärts, sondern nach vorne.

Indem wir heute Sicherheit erschaffen, heilt das Gestern von selbst.



🌸 Am Ende bleibt…

Vielleicht ist es genau so gedacht:

Dass wir nicht zurückgehen müssen, um ganz zu werden.

Sondern dass wir heute – als Erwachsene – dem inneren Kind die Hand reichen und sagen:

„Du musst dich nicht mehr verstecken.

Ich bin jetzt hier.“

Und manchmal, ganz leise, meldet sich dann eine Erinnerung.

Nicht als Bild.

Sondern als Frieden. 🕊️🤍


Als Mental Coach unterstütze ich Menschen dabei, innere Prozesse bewusst zu reflektieren, emotionale Muster zu erkennen und nachhaltige Veränderung zu ermöglichen.


Wenn du spürst, dass du dir dabei Unterstützung wünschst, melde dich gern bei mir. Ich bin da.


Lumina'Ra SandRa 💛🌞



 
 
 

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